Aus gegebenem Anlass und wegen vermehrter Anrufe zum Thema „Wespenproblem“, weißt unser Kreisverband darauf hin, dass ein Umsiedeln von Wespen nicht mehr durch Imkerinnen und Imker des Kreisverbandes geschieht.

Im Sommer essen viele Menschen gerne draußen und locken dabei oft ungebetene Besucher an: Wespen. Der Ärger ist programmiert, denn viele haben Angst vor den Tieren und schlagen nach ihnen. Dabei sind die schwarz-gelben Flieger ungefährlicher als gemeinhin bekannt.

Nur die Ruhe bewahren

Im Regelfall können die Insektennester an Ort und Stelle bleiben. Das Bewusstsein der Menschen hat sich verändert – sie sind naturbewusster geworden. Dass Insekten beim Bestäuben der Pflanzen dringend gebraucht werden, ist gemeinhin bekannt.

Berater versuchen zudem, Ängste abzubauen. Sie geben in der
Grillsaison Tipps zum Umgang mit den Hautflüglern. Hornissen etwa sind keine
Fleischfresser und stellen somit keine Gefahr am Gartentisch dar. Wespen können
mit einfachen Mitteln von der Tafel weggelockt werden. „Einfach
Weintrauben aufschneiden und etwas entfernt von der Grillgesellschaft
hinstellen. Das lockt die Insekten weg.“ Zudem gehen nur zwei der sechs
heimischen Wespenarten laut Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf Süßspeisen.
Wer ihre Flugbahn meidet und sie nicht bedroht, kann Stiche vermeiden.
Ansprechpartner NABU (Landesgeschäftsstelle Lebach) beratend: 06881 936190

Schädlingsbekämpfer können ein Wespennest entfernen

Sie können hierfür einen Fachmann (Kammerjäger) beauftragen. Auf keinen Fall sollten Sie versuchen, ein besiedeltes Nest auf eigene Faust zu entfernen.

Unterschiedlicher „Nestbau“ Wespen und Bienen

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